Abenteuer Namibia

Copyright Great African Outdoors CC, 2009

Inklusive

  • BMW F 650 GS oder BMW F 800 GS
  • Gute Unterkünfte in Hotels & Lodges
  • Alle Frühstücke und Abendessen
  • Alle erwähnten Aktivitäten, Eintritte und Mautgebühren
  • Alle erwähnten Tierbeobachtungsfahrten
  • Qualifizierter Motorrad Guide & Fahrer
  • Begleitfahrzeug, Anhänger, Ersatzmotorrad und technischer Service
  • Gepäcktransport
  • Transfers
  • Motorradversicherung

Exklusive

  • Flüge
  • Reise- und Krankenversicherung
  • Visa- und Steuergebühren
  • Persönliche Ausgaben
  • Fakultative Ausflüge
  • Benzin + Öl
  • Schutzkleidung
  • Haftpflicht
  • Unterkünfte vor/nach der Reise (können auf Anfrage gebucht werden)


Namibia – auf dem Bike zu den wilden Tieren

Diese Tour ist für Biker, die echte Naturfreunde sind. Wilde Tiere im Busch, Landschaften mit bizarren Felsformationen, enge Bergpässe, Wasserfälle, die Wüste mit endlosem Horizont und die Strände des Atlantischen Ozeans. Diese Motorrad-Safari ist nicht für verwöhnte Chromfans auf zwei Rädern Great African Outdoors hat die Tour für Biker aufgelegt, die Namibia authentisch erleben wollen.
Wer Namibia so gesehen hat, wird es niemals vergessen. Afrika pur im Sattel einer BMW F800. 13 Tage durch den Busch, über staubige Pisten und entlang der gewaltigen Dünen der Namib Wüste bis zum Altantik. Namibia hat Weite. Wen das Wüstenfieber einmal gepackt hat, den lässt es ihn nicht wieder los.
Und was kann schöner sein als ein Lagerfeuer nach einem langen Tagesritt. Ein kühles Bier in der Hand wenn die Sonne sich glutrot vor dem Abend verneigt. Die Nase schnuppert verlockende Düfte vom Grill. Geschichten und Anekdoten werden erzählt, neue Freunde gewonnen. Aus dem Busch tönen die Stimmen der Tiere. Am nächtlichen Firmament leuchtet das Kreuz des Südens. So klingen Tage in Afrika aus.

Die Biker werden von einem erfahrenen Reiseleiter durchs Land geführt. Ein komplett ausgerüstetes Begleitfahrzeug zur technischen Unterstützung fährt mit. Unterkunft wird in ausgesuchten Lodges und Camps genommen.
Gleich nach der Ankunft in Windhoek geht es zur Sache. Pirschfahrt mit den Rädern zu den wilden Tieren. Die Otjiwa Lodge in Otjiwarongo ist die älteste Safari Lodge Namibias. Mehr als 22 verschiedenen Wildarten und eine großen Zahl von Breitmaulnashörnern können natürlichen Umgebung beobachtet werden können.

Das nächste Ziel ist der Etosha Nationalpark. Nahezu die gesamte Palette an afrikanischem Großwild lebt hier. Elefanten, Löwen, Leoparden, Geparden, Nashörner, Giraffen, Zebras und viele Antilopenarten. Der Besuch des 22.000 Quadratkilometer großen Etosha Nationalpark gehört zu den Höhepunkten einer Namibiareise. Im Zentrum liegt die berühmte Etosha Pfanne, ein riesiger ausgetrockneter See umgeben von Gras- und Dornsavannen, Mopane-Buschland und Trockenwäldern.

Der Ritt nach Opuwo ist lang und hart. Die Belohnung ist das Ziel. Die Epupa Wasserfälle. Ihr Donnern ist immer präsent. Der Kunene Fluß zieht sich wie ein grünes Band durch die Landschaft. Ein beeindruckendes Bild.
Opuwo ist das Tor zum Kaokoveld im Nordwesten Namibias. Die entlegene Region südlich des Kunene-Flusses ist die Heimat des Himba Stammes, der sich seine ethnische Identität und Kultur in der Abgeschiedenheit von Kaokoland bewahrt hat.

Weiter geht es südwärts, lang und staubig, nach Khowarib und am am folgenden Tag Richtung Brandberg, nach dem Brandbergmassiv benannt, mit 2579 Metern das höchste Gebirge in Namibia. In Brandberg befindet sich außerdem der Inselberg Spitzkoppe.

Und schließlich der Atlantische Ozean und die alte deutsche Stadt Swakopmund, ein beliebtes Seebad mit vielen touristischen Attraktionen. Das Stadtbild ist durch viele Bauten aus deutscher Kolonialzeit geprägt. Ein Wahrzeichen ist das Woermann Haus aus dem Jahre 1905, ein ehemaliges Handelshaus in der Bismarck Strasse. Ja, auch die Straßennahmen sind deutsch.

Der folgende Tag wird anstrengend. Ab durch die Wüste über den Kuiseb und Gaub Pass nach Sesriem zu den mächtigen Sanddünen von Sossusvlei. Namibias landschaftliches Highlight inmitten der Namib Wüste ist eine von mächtigen Sanddünen umschlossene Lehmsenke. Die Dünen erreichen teilweise Höhen von 300 Metern und gehören damit zu den höchsten der Welt. Sehr selten, nach heftigen Regenfällen, füllt sich die Lehmsenke mit Wasser. Durch die kaum wasserdurchlässigen Lehmschichten bleibt der türkisblaue See dann noch eine Weile bestehen.

Der perfekte Abschluß der Motorrad-Safari ist die Fahrt durch die Kalahari bis zur Auas Game Lodge in der Nähe von Windhoek. Die Reise endet, wie sie begonnen hat. Mit einer Pirschfahrt zu den Tieren im Busch und später in einer fröhlichen Runde am Feuer. Namibia macht den Abschied schwer.

Reiseverlauf

Tag 1: Windhoek – Otjiwarongo/350 km (Teer/Piste)
Heute geht es früh los. Im Hotel werden Sie von Ihrem GAO Reiseleiter empfangen. Transfer zum GAO Depot und Übernahme der Motorräder. Es geht erst über Teerstrasse nach Okahandja wo Sie den Holzschnitzermarkt besuchen. Dann fahren Sie über Hinterstrassen nordöstlich zu den Dinosuarier Spuren. Dort nehmen Sie Ihr Mittagessen ein. Am Nachmittag erreichen Sie Ihre Unterkunft in der Nähe von Otjiwarongo, und Sie unternehmen eine Tierbeobachtungsfahrt mit Ihrem Bike auf dem Lodge Gelände.

Otjiwarongo liegt an der B1 Strasse, rund 50 Kilometer westlich des Waterberg Massivs und 250 Kilometer nördlich von Windhoek. Die Hereros, die hier einst siedelten, nannten den Ort “Platz der fetten Kühe”, und in der Tat liegen auch heute einige der besten Rinderzucht Betriebe in der Otjiwarongo Gegend. Auf Grund von – für namibische Verhältnisse – hohen Niederschlägen sind die Weiden gut, die Böden fruchtbar. Otjiwarongos Bedeutung besteht darum im Wesentlichen darin, die im Umkreis von 200 Kilometer liegenden Farmen zu versorgen.

Tag 2: Otjiwarongo – Nahe Etosha Nationalpark/330 km (Teer/Piste)
Über afrikanische Pisten geht es via Kalkveld zum Mount Etjo, heir ist Ihr Mittagsstopp. Weiter geht es über ungeteerte Pisten Richtung Etosha Nationalpark. Ihre Lodge liegt ca. 10 km entfernt vom Südeingang des Parks. Am Nachmittag unternehmen Sie schon Ihre erste Tierbeobachtungsfahrt im Park.
Der Besuch des Etosha Nationalpark gehört zu den Highlights einer Namibia Reise. Etosha umfasst eine Fläche von über 22000 qkm und wurde bereits 1907 von der Deutsch-Südwestafrikanischen Verwaltung zum Wildschutzgebiet erklärt. Im Zentrum liegt eine ausgedehnte Salzpfanne, umgeben von Gras- und Dornsavannen, Mopane-Buschland im Westen sowie Trockenwald im Nordosten. Einstmals, vor rund zwei Millionen Jahren, gab es hier einen riesigen See, der durch den Kunene Fluss gespeist wurde und später durch Änderung des Flussverlaufs allmählich austrocknete.

Tag 3: Etosha NP/Tierbeobachtungsfahrt
Heute unternehmen Sie in einem Fahrzeug den ganzen Tag Tierbeobachtungen, denn Motorräder sind hier natürlich nicht erlaubt. Die Pfanne ist nahezu immer trocken. Besonders im südlichen Teil des Parks liegen jedoch verstreut zahlreiche Wasserlöcher, Lebensgrundlage für den Wildbestand im Etosha Nationalpark. Nahezu die gesamte Palette an afrikanischem Grosswild ist im Park vertreten: Elefant, Nashorn, Löwe und Leopard. Auf Grund einer per Flugzeug durchgeführten Tierzählung gibt es derzeit rund 250 Löwen im Park, 4000 Gnus, 8000 Oryx-Antilopen, 300 Nashörner, 2500 Giraffen, 6000 Zebras und über 2000 Elefanten. Und von den zierlichen Springböcken gibt es fast 20.000 Exemplare. Oft sieht man sie in riesigen Herden von mehreren Hundert Tieren.

Tag 4: Etosha – Opuwo – Kaokoveld/410 km (Teer /Piste)
Sie befahren die kleinen Seitenstrassen zum Ort Kamanjab, hier geht es in Richtung Norden nach Opuwo, im Nord Westen Namibias gelegen, im sogennanten Kaokoveld.

Das einsame Kaokoveld im Nordwesten mit der Distrikthauptstadt Opuwo zählt zu den besonders unberührten Regionen Namibias. Das schwer zugängliche Gebiet südlich des Kunene Flusses und nördlich von Sesfontein ist Heimat der Himbas, ein halbnomadisches Hirtenvolk, das bislang in der Abgeschiedenheit des Kaokolandes seine ethnische Eigenart und Kultur bewahren konnte. Sie werden ein Himba Dorf besuchen und deren Kultur kennen lernen.

Tag 5: Opuwo – Epupa Falls – Opuwo/390 km (Piste)
Heute erwartet Sie ein langer, harter Tag auf dem Bike, allerdings werden Sie auf jedem Kilometer der Strecke belohnt für Ihre „Mühen“. Am Ende der Piste gelangen Sie zu den Epupa Fällen, malerisch wie eine Oase gelegen.

Die Strecke ist steinig und rauh, allerdings ohne Weichsand Passagen. Lediglich nach Regenfällen kann das Durchfahren des Ombuku Flussbetts bei Okongwati schwierig sein. An den Fällen selbst stösst man auf paradiesische Natur mit Palmen und Affenbrotbäumen. Oberhalb der Wasserfälle gibt es schöne Pools zum Baden, allerdings ist Vorsicht vor Krokodilen geboten. Ankunft in Opuwo am späten Nachmittag.

Tag 6: Opuwo – Khowarib/170 km (Piste)
Von Opuwo fahren Sie auf Pisten in Richtung Süden, am Jouberts Pass besichtigen Sie die wunderschön gelegene Mine. Nach einem Mittagstop geht es „off the beaten tracks“, also querfeldein. Heute übernachten Sie in einem sogenannten „Community Camp“, sehr authentisch und romantisch gelegen. Hier können Sie mit viel Glück die Wüstenelefanten beobachten. Beim Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel kommt Afrika Romantik auf.

Tag 7: Khowarib – Brandberg – Damaraland/300 km (Piste)
Über Palmwag befahren Sie wunderschöne ungeteerte Pisten entlang der Tafelberge zum Brandberg Massiv. Der Brandberg, rund 150 Kilometer südlich von Khorixas gelegen, ist ein Granit Massiv, entstanden durch vulkanische Aktivität und anschliessende Erosion.
Es gibt viele Höhlen und Überhänge im Brandberg, die einst Buschmännern als Unterschlupf dienten.

Entsprechend gibt es viele Felsmalereien, insgesamt wurden über 48.000 gezählt. Das berühmteste ist die “White Lady”, 1918 durch den Landvermesser Dr. Maack entdeckt. Dargestellt wird jedoch keine weisse Dame – wie man lange glaubte – sondern ein Mann mit ritueller Bemalung. Sie besichtigen diese Felszeichnungen.

Tag 8: Brandberg – Swakopmund/300 km (Piste)
Um den Brandberg und durch ausgetrocknete Flussbetten geht es Richtung Süd Westen zum Atlantischen Ozean.
Besonders reizvoll ist die Fahrt an der herrlichen, dünengesäumten Küste entlang, sowohl ins 30 Kilometer südlich gelegene Walvis Bay als auch in die National West Coast Recreation Area im Norden. Eine Strasse führt direkt am Strand entlang zum Anglerparadies Henties Bay, und weiter nach Cape Cross bis zur Mündung des Ugab Flusses. Hier beginnt der Skelettküsten Park, für den eine besondere Genehmigung erforderlich ist. In Swakopmund gibt es am Abend Meeresfrüchte im berühmten Kuekis Pub.

Tag 9: Swakopmund – Sesriem/350 km (Piste)
Am Morgen starten Sie in Richtung Namib Wüste, ein weitere Highlight dieser Reise. Sie überqueren den Kuiseb and Gaub Pass und erreichen erst Solitaire dann Sesriem und weiter geht die Fahrt Richtung Namib Naukluft.
Der Namib-Naukluft Park ist mit einer Gesamtfläche von rund 50.000 Quadratkilometern Namibias grösstes Naturschutzgebiet. Es umfasst einen rund 100 bis 150 Kilometer breiten Gürtel entlang der namibischen Küstenwüste, der im Norden am Swakop Flusstal beginnt und sich im Süden bis zur B4 Strasse nach Lüderitz erstreckt. Der überwiegende Teil dieses riesigen Gebietes ist für Menschen nicht zugänglich. Lediglich den kleinen Abschnitt nördlich des Kuiseb Flusses, das Naukluft Gebirge sowie das Sossusvlei in den Dünenfeldern kann man besuchen.

Tag 10: Sesriem – Maltahöhe/300 km (Piste)
Sehr frühe Abfahrt zum Soussusvlei. Landschaftlicher Höhepunkt im Namib Naukluft Park ist die Fahrt zum Soussusvlei. Es liegt inmitten der zentralen Dünen – Namib, die mit einer Fläche von rund 32.000 Quadratkilometern den grössten Teil des Parks ausmacht. Das Soussusvlei – Namibias landschaftliches Highlight inmitten der Namib Wüste – ist eine von mächtigen Sanddünen umschlossene Lehmsenke. Die Dünen erreichen teilweise Höhen von 300 Metern und gehören damit zu den höchsten der Welt. Sehr selten, nach heftigen Regenfällen, füllt sich die Lehmsenke mit Wasser. Durch die kaum wasserdurchlässigen Lehmschichten bleibt der türkisblaue See dann noch eine Weile bestehen.

Die letzten 5 km zum Vlei müssen Sie zu Fuss zurücklegen oder mit dem 4×4 Shuttle. Nach der Rückkehr besichtigen Sie den Sesriem Canyon. Mittagessen gibt es auf einer nahe liegenden Lodge.

Ein weitere fahrerisches Highlight wartet auf Sie, der Tasaris Hoogte Pass. Am Ende liegt das Dorf Maltahöhe. Der Name des Ortes stammt von Hauptmann Henning von Burgsdorf, der hier einen Posten der Schutztruppe errichtete und ihn nach seiner Frau Malta benannte.

Am Abend in der Lodge gibt es traditionellen Nama Tänze und Lieder.

Tag 11: Maltahöhe – Nahe Windhoek/370 km (Teer/ Piste)
Die rote Kalahari Wüste ruft. Sie fahren nach Kalkrand, queren die B1 nach Hoachanas und dann nach Uhlenhorst. Im Osten sehen Sie die roten Dünen der Kalahari, ein perfekter Abschluss der Motorrad Tour. In Dordabis machen Sie einen kurzen Stop und fahren dann zur Auas Game Lodge, wo Sie mit den Bikes noch eine Tierbeobachtungsfahrt unternehmen.

Tag 12: Ankunft Windhoek – Tour Ende/80 km (Teer/ Piste)
Sie fahren zurück nach Windhoek zum GAO Depot. Hier werden die Bikes zurückgegeben. Im GAO Depot haben Sie die Möglichkeit sich zu duschen und umzuziehen. Je nach Abflugzeit fahren wir Sie zum Flughafen, oder in die Stadt zum Shoppen.

Änderung der Unterkünfte und Reiseroute vorbehalten!

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