Peep show

 
BMW Motorrad Touren und Motorrad Events in Südafrika und Namibia

Reiseverlauf: Cape Explorer Tour
Copyright Great African Outdoors CC, 2009

Inklusive
BMW F 650 GS oder BMW F 800 GS
Gute Unterkünfte in Hotels & Lodges
Alle Frühstücke und Abendessen
Alle erwähnten Aktivitäten, Eintritte und Mautgebühren
2 x Tierbeobachtungsfahrten im Addo Elephant National Park
Qualifizierter Motorrad Guide & Fahrer
Begleitfahrzeug, Anhänger, Ersatzmotorrad und technischer Service
Gepäcktransport
Transfers
Motorradversicherung

Exklusive
Flüge
Reise- und Krankenversicherung
Visa- und Steuergebühren
Persönliche Ausgaben
Fakultative Ausflüge
Benzin + Öl
Schutzkleidung
Haftpflicht
Unterkünfte vor/nach der Reise (können auf Anfrage gebucht werden)

Im Motorradsattel zu den Highlight in Südafrika
Ein unvergessliches Abenteuer im Sattel einer BMW F800, ganz nach der Art von "Great African Outdoors (GAO). Eine Motorrad-Tour mit Sehenswürdigkeiten, aufgereiht wie an einer Perlenkette. Von Kapstadt, der schönsten Metropole der Welt bis zum Addo Nationalpark bei Port Elizabeth am Indischen Ozean.

Zwei Wochen im Sattel, zu den schönsten Plätzen Südafrikas Es ist eine Safari auf zwei Rädern, die alle Erwartungen erfüllt. Landschaften von einmaliger Schönheit, so abwechslungsreich wie es sie nur in Südafrika gibt: das Meer umtoste Kap der guten Hoffnung, die Weinregionen mit ihren Höhenzügen, die Schotterpisten der Kleinen Karoo, der Tsitsikamma Regenwald und die Garden Route am Indischen Ozean. Und am Ziel warten die "Big Seven".

Es war längst an der Zeit, ihnen den gebührenden Respekt zu zollen. Deshalb erweiterte der Addo National Park den Club der berühmten "Big Five" um zwei Mitglieder: den Southern Right Wale (Glattwal) und den Weißen Hai. Somit ist der malariafreie Wildpark weltweit der einzige, der die "Big Seven", die "Sieben Könige der Tiere" beherbergt. Die zwei großen Meereslebewesen im Ozean sowie Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard im Busch.

Die Landtiere können das ganze Jahr über beobachtet werden, wie auch der weiße Hai. Die Wale halten sich von Juli bis Oktober/November vor den Küsten von Südafrika auf. Die beste Walbeobachtungszeit ist von September bis November.
Die Tour startet und endet in Kapstadt. Die verläuft über Montagu und Oudtshoorn in der Kleinen Karoo zum Addo Nationalpark. Auf dem Weg zurück geht die Route entlang der Garden Route über Knysna, dem berühmten Austerndorf nach Mossel Bay. Dann geht es weiter zum verträumten Badeort Arniston mit einem Abstecher nach Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas und schließlich über die Weinregion um Stellenbosch, der alten Universitätsstadt zurück nach Kapstadt zum krönenden Abschluß der Reise: das Kap der Guten Hoffnung.

Reiseverlauf

Tag 1: Kapstadt – Montagu/220 km (Teer/20% Piste)
table mountain Nach dem Frühstück werden Sie von Ihrem Reiseleiter begrüßt und zum GAO Depot gebracht, wo Sie die Motorräder übernehmen. Danach Fahrt zu Blaubergstrand mit der Postkartenaussicht auf den Tafelberg. Über den Baines Kloof Pass geht es über Worcester und Robertson nach Montagu. Montagu wurde 1851 gegründet und liegt in einem sehr fruchtbaren Tal am Zusammenfluss von Keisie und Kingna River. Die Siedlung, sie hiess damals "Agter Cogman's Kloof", war zunächst schwer zugänglich. Die Ochsengespanne benötigten stets viele Stunden, um den rauhen Cogman's Pass zu überwinden. Erst 1877 baute der Ingenieur Thomas Bain eine Strasse und sprengte einem kleinen Tunnel durch den Berg. Während des Burenkriegs setzten die Briten ein Fort auf das Nadelöhr.

Tag 2: Montagu – Oudtshoorn/240 km (Teer/20% Piste)
Baines Kloof PassDie Route 62 und kleine Pässe auf der Route werden Sie heute mit Ihrem Bike erkunden. Der Seweweekspoort eröffnet brilliante Fotomöglichkeiten und natürlich Schotterpisten pur. Die Route 62 gehört zu den schönsten Reiserouten durch Südafrika, und zugleich zu den am wenigsten bekannten und befahrenen Straßen. Reisende auf dem Weg von Kapstadt nach Port Elizabeth wählen mit dieser Route eine interessante, entspannende Alternative zur stark frequentierten N2, die weiter südlich durch den Küstenstreifen verläuft. Route 62 ist zudem die schnellere Verbindung zwischen den beiden Grosstädten. Die Landstrasse schlängelt sich durch die fruchtbaren Täler der Kleinen Karoo, vorbei an schroffen Felsmassiven, deren Gipfel im Winter mit Schnee bedeckt sind. Immer wieder werden steile Pässe überwunden mit spektakulären Ausblicken auf eine weite Landschaft. Danach erreichen Sie Oudtshoorn. Eigentlich wäre Oudtshoorn lediglich eine verschlafene Kleinstadt hinter den Bergen, wenn da nicht die beiden grossen Straussenfarmen wären. In Oudtshoorn übernachten Sie auf einer Farm, ausserhalb des Ortes. Die Lodge bietet Ihnen wunderschöne Zimmer in einer super Lage. Hier können Sie am Pool entspannen und die typisch südafrikanische Küche geniessen

Tag 3: Oudtshoorn/220 km (Teer/40% Piste)
Cape Explorer TourHeute befahren Sie den schönsten Pass in Südafrika und erkunden die Gegend um Oudtshoorn. Am Ende des Swartberg Passes liegt Prince Albert. Prince Albert ist ein liebenswertes Landstädtchen mitten in der Großen Karoo, rund 400 Kilometer nordöstlich von Kapstadt gelegen.


Umgeben ist es von dramatischer Berglandschaft. Im Süden türmen sich - bis auf Höhen von 2100 Metern - die Groot Swartberge auf, die die Great Karoo von der Little Karoo trennen. Eine atemberaubend schöne Strasse führt zum 1536 Meter hohen Swartberg Pass und von dort weiter nach Oudtshoorn und zur Garden Route. Die 72 Kilometer lange Serpentinen Strecke - sie ist nicht asphaltiert - wurde zwischen 1882 und 1887 von dem berühmten Straßenbauer Thomas Bain gebaut. Via Meiringsport, ein weiteres Motorradparadies, erreichen Sie am Nachmittag wieder Ihre Unterkunft.

Tag 4: Oudtshoorn – Addo Elephant National Park/400 km (Teer/20% Piste)
Cape Explorer TourSie fahren früh los heute, das Ziel ist der Addo National Park mit den Big 5. Schon die ersten Siedler in der Addo Region dezimierten die grossen Elefantenherden, da diese immer wieder ihre Äcker und Anpflanzungen verwüsteten. So nahm die Zahl der Elefanten kontinuierlich ab, bis schliesslich nur noch knapp ein Dutzend übrig geblieben waren.

Sie wurden in dem 1931 errichteten Addo Elephant National Park geschützt. Allerdings waren die überlebenden Elefanten besonders aggressiv, und so versuchte man sie zu besänftigen, indem man ganze Wagenladungen verfaulter Apfelsinen an sie verfütterte. Ingesamt hatte das Experiment Erfolg, und die Elefantenpopulation begann wieder zu wachsen. Die Fütterungen wurden bald eingestellt, aber noch heute sind die Elefanten ganz wild auf Apfelsinen und zertrümmern jedes Auto, wenn sie den Duft einer Zitrusfrucht darin wahrnehmen. Es ist darum nicht gestattet, Zitrusfrüchte in den Park mitzubringen.

Tag 5: Addo Elephant National Park/Tierbeobachtungen
Cape Explorer TourHeute unternehmen Sie eine Tierbeobachtungsfahrt im Park mit offenen Geländewagen. Im Park leben rund 400 Elefanten, ausserdem rund 450 Büffel, zahlreiche Zebras und eine Reihe von Antilopenarten. 2003 wurden 6 Löwen eingesetzt, die sich mittlerweile gut angepasst haben. Dies gilt auch für die Hyänen-Population. Der Park wurde stetig vergrössert und umfasst heute ein Gebiet von 164000 Hektar.


Tag 6: Addo – Knysna/400 km (Teer/20% Piste)

Cape Explorer TourEine kurze Strecke bringt Sie nach Port Elisabeth, danach geht es in Richtung Westen zur Garden Route. Sie folgen den Bergen und nehmen den sehr schönen Prince Alfred Pass (ungeteert) nach Knysna. Seit den Anfängen des Tourismus in Südafrika ist Knysna eines der beliebtesten und bestangesehenen Urlaubsorte im Land. Knysnas einzigartige natürliche Lage wird von dem Mündungsdelta – genannt Knysna Lagune –bestimmt und von den beiden spektakulären Felserhebungen, den Knysna Heads, die wie Wächter auf beiden Seiten der engen Durchfahrt von der See in die Bucht stehen. Eine Vielzahl schöner Strände und das Meer, dichte einheimische Wälder, Süsswasser-Seen und die Outeniqua Berge zusammen bilden ein wahres Paradies.

Tag 7: Knysna – Mosselbay/280 km (Teer)
Prince Alfred PassDie Gradenroute mit Ihren Pässen steht auf Ihrem Programm. Wir machen Rast an den Stränden des indischen Ozeans, halten an Aussichtspunkten an und erkunden das ganze Gebiet. Am Nachmittag erreichen wir den Ort Mosselbay. Bartholomeus Diaz landete 1488 als erster Europäer in der Bucht von Mossel Bay. Allerdings wurde er von den hier lebenden Hottentotten nicht gerade freundlich empfangen, und so musste er ohne die erhoffte Auffüllung der Fleischvorräte weitersegeln. Wesentlich bessere Bedingungen fand einige Jahre darauf Vasco da Gama vor, der hier im November 1497 eintraf. Nach seiner erfolgreichen Landung entwickelte sich der Ort zum Anlaufpunkt für portugiesische Schiffe, die hier Frischwasser aufnahmen und ihre Vorräte ergänzten.

Tag 8: Mosselbay – Arniston/340 km (Teer)
Cape Explorer TourÜber Swellendam, der drittältesten Stadt in Südafrika, erreichen wir über ungeteerte Pisten das Kap Agulhas. Portugiesische Seefahrer nannten Afrikas südlichste Spitze "Nadelkap", weil ihre Kompassnadel hier ohne Missweisung genau nach Norden zeigte. Dem Kap vorgelagert sind scharfkantige Riffe, und es gibt die alternative Meinung, dass sich die Namensgebung hierauf bezieht. Das Kap Agulhas ist nicht nur südlichster Punkt sondern auch offizielle Grenze zwischen Atlantik und Indischem Ozean. Die Gewässer vor der Küste sind relativ seicht und gelten als die besten Fischfanggebiete Südafrikas. Man spricht von der "Agulhas Bank". Sie ist weniger als 100 Meter tief. Erst 250 Kilometer seewärts geht es dann steil in die Tiefe. Am Nachmittag fahren Sie nach Arniston. Einige Kilometer südöstlich von Bredasdorp liegt das hübsche Fischer- und Feriendorf Waenhuiskrans mit dem Zweitnamen Arniston. Im Jahre 1815 lief hier der britische Drei-Master "Arniston" in schwerer See auf Grund. Das Schiff hatte verwundete Soldaten aus Ceylon an Bord, die nach England gebracht werden sollten. Der Sturm zerfetzte sämtliche Segel des Schiffes, das dadurch manövrierunfähig wurde. Die Besatzung entschied schliesslich, die Anker zu kappen und das Schiff zu stranden. Die Arniston zerschellte jedoch an einem der nadelspitzen Riffe und brach auseinander. Von den 378 Passagieren überlebten nur 6. Das tragische Unglück gehört damit zu den schwersten Schiffskatastrophen in Südafrikas Geschichte.

Tag 9: Arniston – Stellenbosch/260 km (Teer/30% Piste)
Cape Explorer TourWeiter auf ungeteerten Pisten geht es zur Walstadt Hermanus. Sie folgen der Küste entlang der sogenannten False Bay, der falschen Bucht, eines der schönsten Küstenstrassen in Südafrika. Später erreichen Sie Stellenbosch. Stellenbosch, die zweitälteste Stadt Südafrikas, entwickelte sich aus einer Siedlung von holländischen Einwanderern, denen man im Jahre 1680 hier an den Ufern des Eerste Rivier (Rivier = Fluss) Land geschenkt hatte. Gründervater war der damalige Gouverneur des Kaplandes, Simon van der Stel, der - von der Schönheit und Fruchtbarkeit des Landes überzeugt - zu einer Siedlung aufrief. Mit dem Namen Stellenbosch, der in etwa mit "Stel's Busch" übersetzt werden kann, wurde eine kleine Insel im Eerste Rivier bezeichnet, wo van der Stel mit seinen Begleitern 1679 das erste Lager aufgeschlagen hatte. Die Bikes werden an der Lodge abgestellt und Sie besuchen eine Weinfarm mit Weinprobe und Kellerbesichtigung.

Tag 10. Stellenbosch – via False Bay und Cape Point - Kapstadt/220 km (Teer)
Cape Explorer TourHeute steht die Kaphalbinsel auf dem Programm, ein weiteres Biker Paradies. Die Fahrt zur Kapspitze gehört zum Pflichtprogramm eines Kapstadt Besuchs. Das südliche Ende der Kap Halbinsel kann eigentlich mit zwei Spitzen aufwarten, dem Cape of Good Hope und dem noch etwas weiter südlichen und höher gelegenen Cape Point. Keines von beiden Kaps ist wirklich der südlichste Punkt Afrikas. Der liegt etwa 150 km weiter Richtung Südosten. Dort, am Cape Agulhas, treffen denn auch erst die beiden grossen Meere, der Atlantik und der Indische Ozean, aufeinander - zumindest haben sich die Wissenschaftler auf diese Sichtweise geeinigt. Für die frühen Seefahrer war jedoch das Kap der Guten Hoffnung der Wendepunkt. Erst wenn man dieses "Kap der Stürme", wie Bartholomeus Diaz es 1488 nannte, passiert hatte, hatte man es geschafft. Via dem Chapmans Peak Drive (wenn geöffnet) geht es zurück zur Mother City Kapstadt. Wir bringen die Bikes zurück in unser Depot und fahren Sie ins Hotel. Good Bye South Africa, see you next year in Namibia!

Änderung der Unterkunft und Reiseroute vorbehalten!