Südafrika´s Höhepunkte
Von Pretoria nach Kapstadt


(16 Tage, 15 Nächte)
Datum: 28.September – 13.October 2008

BMW R 1200 GS, ZAR 48.370
BMW F 650 GS ZAR 40.800
Beifahrer ZAR 23.500
EZ Zuschlag ZAR 4.500

Eingeschlossene Leistungen (minimum 8 Fahrer):
Begleit Fahrzeug mit Ersatz Motorrad, Motorrad (R1200 GS oder F 650 GS), freie Kilometer, Versicherung mit Selbstbehalt (ZAR 12.500 / ZAR 10.000), Motorrad Guide, alle Unterkünfte in 3-4 Sterne Häusern, Frühstück, 2x Abendessen und 5 x Picknick Lunch, Flughafentransfers, Eintritte in National Parks.

Nicht eingeschlossene Leistungen:
Benzin, Öl, Ersatzteile, Tips, persönliche Ausgaben, Visa, Grenzgebühren, Strassengebühren, Mittagessen und Abendessen, alle optionalen Aktivitäten

Höhepunkte:
Pretoria
Panorama Route
Blyde River Canyon
Swasiland
St. Lucia Wetland Park (Unesco Welterbe)
Coffee Bay
Knysna
Gardenroute
Kleine Karoo
Kapstadt
Kaphalbinsel

Der Tourverlauf kann sich leicht ändern aufgrund der Wetterbedingungen oder der Hotel Verfügbarkeit.

Tag 1
Pretoria

Ankunft am Flughafen in Johannesburg und Transfer zum Hotel. Nachmittags Übernahme der Motorräder. Beim gemeinsamen Abendessen erfolgt die Tourbesprechung.
Pretoria wurde im Jahre 1855 gegründet und zur Hauptstadt der Burenrepublik im Transvaal, der Südafrikanischen Republik erklärt. Der Prasident der Republik, Marthinus Pretorius, benannte die Stadt nach seinem Vater Andries Pretorius, der durch seinen Sieg über das Königreich der Zulus, in der berühmten Schlacht am Bloodriver, zum Nationalhelden der Voortrekker wurde. Mit der Gründung Pretorias als Hauptstadt der Südafrikanischen Republik im Jahre 1855 fanden die mit dem Grossen Trek verbundenen Siedlungsbewegungen der Buren ihren Abschluss

Tag 2

400 km
Pretoria - Graskop

Nach unserem Frühstück verlassen wir Pretoria Richtung Osten. Unsere Ziel, der kleine Ort Graskop liegt in der Provinz Mpumalanga. Wir befahren die höchste Teerstrasse in Südafrika und den berühmten Long Tom Pass











Tag 3

250 km
Graskop – Panorama Route – Graskop

Die Panorama Route gehört zu den schönsten und beliebtesten Reisezielen in Südafrika, Sie führt über die zerklüfteten Höhenzüge der Drakensberge von Mpumalanga. Hier am nordöstlichen Teil der grossen Randstufe fällt das Inlandsplateau, das Highveld, abrupt und steil ab und eröffnet phantastische Ausblicke auf die etwa 1000 Meter tiefer gelegenen Ebenen des Lowveld. Zumindest gilt dies für die trockenen Wintermonate. Zu anderen Jahreszeiten ist die Aussicht auf das Lowveld oft eher getrübt, denn das Randschwellengebirge bildet für die von Osten heranziehenden Regenwolken eine Barriere, die sie zum Aufsteigen und damit zum Abregnen zwingt. Spektakulärster Abschnitt ist der Blyde River Canyon, den man auf der R532 Strasse von Graskop aus erreicht. Bereits wenige Kilometer nördlich führt eine Seitenstrasse nach "God's Window", von wo aus man einen weiten Blick auf das Lowveld hat. Der Canyon beginnt weiter nördlich bei "Bourke's Luck Potholes" und endet bei den "Three Rondavels". An mehreren Stellen kann man von gut angelegten Aussichtspunkten einen Blick auf die 33 km lange Schlucht werfen. Die Potholes sind eindrucksvolle Gesteinsformationen, die vor Jahrmillionen durch Erosion entstanden. Die bizarren Strudellöcher wurden durch Geröll- und Sandmassen geschaffen, die der einstmals reissende Flusslauf mit sich führte.



Tag 4
300 km
Graskoop – Swaziland

Das kleine Königreich Swaziland - rund 17.000 Quadratkilometer gross - wird im Norden und Westen von Mpumalanga begrenzt, im Süden von KwaZulu-Natal und im Osten durch Mosambik. Die Landschaft wird bestimmt durch bewaldetes Hochland (Highveld) im Nordwesten, sanft gewellte Mittelgebirgslandschaften (Middleveld) im zentralen Teil, nach Südosten hin immer flacher werdend. Es schliesst sich das subtropische Lowveld an, das agrarisch genutzt wird und rund 40% der Gesamtfläche des Landes ausmacht. Ganz im Osten ziehen sich die Lebombo Berge entlang, an der Grenze zu Mosambik und bis hinein nach KwaZulu-Natal. Niederschläge fallen vor allem in den schwülwarmen Sommermonaten, und Swaziland wirkt dann saftig grün. Die Wintermonate sind dagegen trocken und kühl, insbesondere im Middle- und Highveld.

Tag 5

330 km
Swaziland’s - St Lucia

Im Jahre 1999 wurde der Küstenstreifen zwischen Maphelana im Süden und Kosi Bay an der Grenze zu Mocambique im Norden einschliesslich der Feuchtgebiete rings um den Lake St. Lucia zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Der Greater St. Lucia Wetland Park umfasst eine Fläche von 328000 Hektar und schützt verschiedene einzigartige Biotope - Lagunen, Reet- und Papyrus-Sümpfe, Mangoven und Sumpfwälder, verschiedene Arten von Bushveld und Savannen, subtropischer Küstenwald, Dünen und Sandstrände sowie die vorgelagerten Korallenriffe.
Mittelpunkt des Parks ist der Lake St Lucia. Obwohl dieser See von mehreren Flüssen gespeist wird, handelt es sich um keinen Süsswassersee sondern um eine rund 60 Kilometer lange, flache Lagune mit unterschiedlich hohem Salzgehalt. Sie verläuft parallel zur Küste und mündet


Tag 6

St Lucia, Entspannungstag

Der Zusammenfluss von See- und Süsswasser ermöglicht ein besonders reichhaltiges Nahrungsangebot, und so gibt es hier unzählige Fischarten und - als Folge - eine unvergleichliche Vielfalt an Vögeln. Bis heute wurden 526 Vogelarten registriert, darunter zahlreiche Reiherarten, Kingfischer und Eisvögel, Ibisse, Löffler, Sattelstörche, Turakos, Pelikane und Flamingos bis zu Fischadlern und Kronenadlern. Eine weitere Attraktion sind die zahlreichen Flusspferde und Krokodile. Mit ca 1500 Exemplaren ist der Krokodilbestand im St. Lucia Wetland Park grösser als in allen anderen Naturparks in Südafrika. Dies gilt auch für die Flusspferd-Population, von denen es geschätzte 800 Exemplare gibt.


Tag 7
350 km
St Lucia - Port Shepstone,

An der 170 Kilometer langen subtropischen Südküste von KwaZulu-Natal gibt es mehr als 40 Badeorte mit schönen Stränden, die mit Hainetzen gesichert sind. In den Sommermonaten sind alle Strände voll, vor allem an Wochenenden. Je weiter man sich allerdings von Durban wegbewegt und nach Süden fährt, desto ruhiger wird es im allgemeinen.




Tag 8

450 km
Port Shepstone - Coffee Bay

Einer der schönsten Flecken an der Wild Coast ist der kleine Ort Coffee Bay. Mehr als ein paar Hütten, ein kleiner Laden, ein schlichter Campingplatz und zwei Resort Hotels sind hier nicht zu finden, wenngleich sich in den letzten Jahren viel entwickelt hat und Pläne für die weitere Entwicklung bestehen.

Die Küste ist einfach traumhaft, ein langer, unberührter Sandstrand und die ausgedehnten grünen Hügellandschaften der (ehemaligen) Transkei im Hinterland machen Coffee Bay zu einem subtropischen Paradies.

Den Namen erhielt der Ort übrigens, weil hier 1893 ein Schiff strandete, das säckeweise Kaffeebohnen geladen hatte. Diese wurden an Land gespült, und einige konnten sogar Wurzeln schlagen und zu kleinen Kaffeesträuchern heranwachsen. In dem salzhaltigen Boden konnten die Pflanzen allerdings nicht lange überleben, und so sucht man heute vergebens nach den Kaffeebäumen von Coffee Bay.


Tag 9
450 km
Coffee Bay - Port Alfred

Port Alfred liegt an der malerischen R72 Küstenstrasse, auf halbem Wege zwischen Port Elizabeth und East London. Der kleine Ort war einst ein verschlafenes Fischerdörfchen an der Mündung des Kowie Flusses, der bis zu 28 Kilometer stromaufwärts schiffbar ist.

Heute kann Port Alfred mit einem gigantischen Yachthafen aufwarten. Man legte künstliche Inseln und Kanäle an und schuf ein Ferienparadies speziell für Bootsbesitzer, die von hier aus sowohl aufs Meer hinaus als auch den Fluss befahren können.

Tag 10
450 km
Port Alfred – Knysna

Knysna liegt an einer ausgedehnten Lagune, die sich hervorragend für alle Möglichkeiten von Wassersport eignet. Die Bucht wird von zwei eindrucksvollen Sandstein-Felsen eingerahmt, den Knysna Heads. Einen dieser Felsen kann man mit dem Auto ansteuern und so einen herrlichen Blick über die Lagune geniessen. Im Hinterland erstreckt sich der Knysna Forest, der mit einer Fläche von 80.000 Hektar das grösste zusammenhängende Waldgebiet in Südafrika darstellt. Wie überall an der Garden Route sind jedoch nur Teile des ursprünglichen Montan-Regenwalds erhalten. Die begehrten einheimischen, extrem langsam wachsenden Stinkwood- und Yellowwood-Bäume sind selten geworden, Fichten und Eukalypten dagegen häufiger.

Tag 11
Knysna, Entspannungs Tag

Es wird vermutet, dass in den Wäldern noch einige wenige Elefanten leben, wenngleich sie seit langem nicht mehr gesichtet wurden. Ein Versuch, Elefanten aus dem Kruger Park hier anzusiedeln, scheiterte leider.

Knysna gilt als das touristische Zentrum der Garden Route. Dem Beispiel Kapstadts folgend, wurde auch eine kleine Waterfront gebaut, mit Yachthafen, Restaurants, Boutiquen und vielem mehr. Die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sind vielfältig. Die Lagune eignet sich sehr gut zum Windsurfen, Wasserskifahren, Kanufahren, Angeln oder zum Tauchen. Ausserdem gibt es viele Wander-Möglichkeiten in Knysna und Umgebung. Dem Besucher stehen zahlreiche schöne Hotels, Lodges, B&Bs und Ferienwohnungen sowie gemütliche Cafés und Restaurants zur Verfügung

Tag 12

250 km
Knysna – Oudtshoorn

Eigentlich wäre Oudtshoorn lediglich eine verschlafene Kleinstadt hinter den Bergen, wenn da nicht die grossen Straussenfarmen wären. Die Straussenzucht um Oudtshoorn entwickelte sich aufgrund einer langanhaltenden Dürreperiode in der Region, als die notleidenden Farmer entdeckten, dass Strausse trotz der Trockenheit recht gut gediehen und ausserdem schmackhaftes Fleisch lieferten. Die Cango Caves bei Oudtshoorn gehören zu den grössten Tropfsteinhöhlen der Welt. In den weit verzweigten unterirdischen Anlagen kann man ausgedehnte Spaziergänge unternehmen. Die Tropfsteinformationen sind teilweise bunt beleuchtet.

Tag 13
280 km
Oudtshoorn – Scenic Route 62 – Montagu

Montagu wurde 1851 gegründet und liegt in einem sehr fruchtbaren Tal am Zusammenfluss von Keisie und Kingna River. Die Siedlung, sie hiess damals "Agter Cogman's Kloof", war zunächst schwer zugänglich. Die Ochsengespanne benötigten stets viele Stunden, um den rauhen Cogman's Pass zu überwinden. Erst 1877 baute der Ingenieur Thomas Bain eine Strasse und sprengte einem kleinen Tunnel durch den Berg. Während des Burenkriegs setzten die Briten ein Fort auf das Nadelöhr. Montagu bezeichnet sich als "Tor zur Kleinen Karoo". Diese Hochebene ersteckt sich südlich der Swartberge rund 300 Kilometer nach Osten, bis nach Oudtshoorn und Uniondale. Die Kleine Karoo erhält höhere Niederschläge als die Große Karoo im Nordosten und ist darum deutlich fruchtbarer und grüner.

Tag 14
250 km
Montagu – Kapstadt
Kapstadt, eine Stadt wie keine andere. Lebendig und gelassen zugleich. Oft wird sie verglichen mit Rio de Janeiro, Sydney oder San Francisco. Aber viele erfahrene Reisende sagen es ganz direkt: Kapstadt ist die schönste Stadt der Welt. Die Lage von Südafrikas "Mother City" am Fusse des mächtigen Tafelberg Massivs, inmitten eines Nationalparks von aussergewöhnlicher Schönheit und umgeben von zwei Weltmeeren mit herrlichen, ausgedehnten Sandstränden begeistern jedes Jahr unzählige Besucher
Tag 15
180 km
Kapstadt und Kaphalbinsel

Zu den beliebtesten Reisezielen in Südafrika gehört unzweifelhaft die westliche Kapregion mit Kapstadt als Mittelpunkt. Obwohl es sich in Relation zur Gesamtfläche Südafrikas um ein recht kleines Gebiet handelt, zieht es alljährlich einige Millionen von Reisenden aus aller Welt speziell in diese Region. Den Besucher erwartet hier eine der schönsten Städte der Welt, umgeben von paradiesischen Landschaften mit einzigartiger Vegetation, herrlichen Bergen und traumhaften weiten Sandstränden, besonders auf der Kap Halbinsel, um die False Bay und an der Westküste.


Tag 16

Kapstadt – Flughafentransfer
Nach dem Frühstück, Transfer zum Flughafen